Die Bohrungen

Zur Sicherstellung eines unterbrechungsfreien Betriebs der Geothermieanlage ist das Abteufen von zwei Produktions- und zwei Reinjektionsbohrungen, d.h. zwei Dubletten geplant. Jede Dublette kann unabhängig von der anderen betrieben werden.
Die Auswertung der 3D-seismischen Untergrunddaten, die Bestimmung der Bohrziele sowie die Bohrplanung erfolgte in Abstimmung mit führenden deutschen geologischen Beratungs- und Bohrplanungsgesellschaften, welche zuvor u.a. auch die Bohrungen für die Geothermieprojekte Traunreut und Garching an der Alz geplant haben.
Wegen der räumlichen Nähe zu den Konzessionsfeldern Traunreut, Kirchweidach und Garching an der Alz und der Vergleichbarkeit des geologischen Inventars, werden ähnlich produktive Bohrungen erwartet.

Die geplanten Bohrpfade sehen vertikale Endteufen zwischen 4.000 und 4.500 Metern vor. Aufgrund der Ablenkung liegen die Gesamtlängen der Bohrungen zwischen 5.000 und 6.000 Metern. Standrohre aus massivem Stahl schützen das Grundwasser.